Berufs­unfähigkeit

Berufsunfähigkeits­versicherung

Können Sie nach einem Unfall oder einer schweren Erkrankung Ihren Beruf nicht mehr ausüben, kann Sie das finanziell schwer treffen. Es wird angenommen, dass etwa jeder 4. im Laufe seines Lebens berufsunfähig wird. Knapp 60% davon geht auf Erkrankungen des Bewegungsapparates oder der Psyche zurück. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann Sie im Falle eines Falles finanziell unterstützen.

Berufsunfähig, arbeitsunfähig oder erwerbsunfähig?

Ein Gerüstbauer erleidet eine Rückenverletzung.

Kann er seinen Beruf nur für einige Zeit nicht ausüben, ist er arbeitsunfähig.

Kann er in dem Beruf mehr als 6 Monate nicht mehr voll tätig sein, wohl aber leichte Bürotätigkeiten übernehmen, so spricht man von einer Berufsunfähigkeit.

Kann er gar nicht mehr arbeiten, liegt eine Erwerbsunfähigkeit vor.

Wer sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

Kurz gesagt: Jeder! Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist die wohl wichtigste Maßnahme zur Einkommenssicherung. Jeder Erwerbstätige – ob Azubi, Angestellter oder Selbstständiger – kann im Falle einer Berufsunfähigkeit in seiner Existenz bedroht sein. Insbesondere Menschen mit körperlich oder psychisch anspruchsvollen Berufen sollten deshalb schon in jungen Jahren an den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung denken.

Was leistet die Berufsunfähigkeitsversicherung?

Können Sie wegen Unfall, Krankheit, Invalidität o.ä nicht mehr in Ihrem Beruf arbeiten (in der Regel bei über 50% Berufsunfähigkeit), können Sie bei Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung die Auszahlung einer monatlichen Rente beantragen. Ist abzusehen, dass sich die Erkrankung über einen längeren Zeitraum hinweg verschlechtert, kann man oft auch eine gestaffelte Auszahlung vereinbaren.

Die Höhe der Rente sollten Sie bei Abschluss der Police auf etwa 75% des Nettolohns festlegen, dann sind Sie im Bedarfsfall gut abgesichert.

Tipp

Einige Vorerkrankungen können den Abschluss einer BU-Versicherung erschweren oder verhindern. Hier lohnt sich dennoch ein Vergleich. Teilweise erheben die Versicherer in diesem Fall einen Risikozuschlag oder schließen die Vorerkrankung aus dem Versicherungsschutz aus. Als Alternative bieten sich die Dread-Disease-Versicherung oder die private Unfallversicherung an.

Hinweis

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